USA-Präsidentschaftswahlen 2016

USA-Präsidentschaftswahlen 2016

    Herzlich Willkommen im NewsBlog zu den US-Wahlen! In den nächsten Wochen und Monaten blicken wir mit großer Spannung in die Vereinigten Staaten von Amerika. Wer tritt die Nachfolge von Barack Obama an? Wir halten Sie hier an dieser Stelle bis zur Wahlentscheidung am 8. November mit allem Wissenswerten auf dem Laufenden.
    Herzlich Willkommen im NewsBlog zu den US-Wahlen! In den nächsten Wochen und Monaten blicken wir mit großer Spannung in die Vereinigten Staaten von Amerika. Wer tritt die Nachfolge von Barack Obama an? Wir halten Sie hier an dieser Stelle bis zur Wahlentscheidung am 8. November mit allem Wissenswerten auf dem Laufenden.
    Parallel zu den Präsidentschaftswahlen finden auch Gouverneurs- und Kongresswahlen statt. Wie funktioniert das politische System in den USA?

    Grafik: Frank Bökelmann
    Parallel zu den Präsidentschaftswahlen finden auch Gouverneurs- und Kongresswahlen statt. Wie funktioniert das politische System in den USA?

    Grafik: Frank Bökelmann
    Hatte bereits zuvor ein vorläufiges US-Einreiseverbot für Muslime gefordert: Donald Trump. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv    
    Eine Muslimin ist von einer Wahlveranstaltung von Donald Trump verbannt worden, nachdem sie schweigend im Stehen gegen seine Äußerungen protestiert hatte. Der Fernsehsender CNN zeigt, wie die Frau mit Kopftuch von einem Polizisten aus der Arena geführt wurde, während Trump-Anhänger sie ausbuhten. Zuvor hatte sie sich CNN zufolge zusammen mit einem anderen Mann bei der Veranstaltung in Rock Hill vom Sitz erhoben und schweigend dagestanden, nachdem Trump in seiner Rede syrische Flüchtlinge mit der IS-Terrormiliz in Verbindung gebracht hatte. 

    «Es herrscht ein Hass gegen uns, der unglaublich ist», kommentiert Trump CNN zufolge den Protest. «Es ist ihr Hass, nicht unser Hass.» Die 56-Jährige hatte dem Sender vor dem Vorfall gesagt, sie gehe zur Trump-Kundgebung, weil sie glaube, dass die meisten seiner Anhänger noch nie einer Muslimin begegnet seien. Sie wolle ihnen nun die Gelegenheit dazu geben.
    Hatte bereits zuvor ein vorläufiges US-Einreiseverbot für Muslime gefordert: Donald Trump. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv    
    Eine Muslimin ist von einer Wahlveranstaltung von Donald Trump verbannt worden, nachdem sie schweigend im Stehen gegen seine Äußerungen protestiert hatte. Der Fernsehsender CNN zeigt, wie die Frau mit Kopftuch von einem Polizisten aus der Arena geführt wurde, während Trump-Anhänger sie ausbuhten. Zuvor hatte sie sich CNN zufolge zusammen mit einem anderen Mann bei der Veranstaltung in Rock Hill vom Sitz erhoben und schweigend dagestanden, nachdem Trump in seiner Rede syrische Flüchtlinge mit der IS-Terrormiliz in Verbindung gebracht hatte. 

    «Es herrscht ein Hass gegen uns, der unglaublich ist», kommentiert Trump CNN zufolge den Protest. «Es ist ihr Hass, nicht unser Hass.» Die 56-Jährige hatte dem Sender vor dem Vorfall gesagt, sie gehe zur Trump-Kundgebung, weil sie glaube, dass die meisten seiner Anhänger noch nie einer Muslimin begegnet seien. Sie wolle ihnen nun die Gelegenheit dazu geben.
    Geht für die Demokraten auf Stimmenfang: Lena Dunham. Foto: Justin Lane, epa/dpa
    Die US-Schauspielerin Lena Dunham setzt sich für die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton ein. Bislang habe sie unter anderem bei mehreren Auftritten in den Bundesstaaten New Hampshire und Iowa, wo demnächst die ersten Vorwahlen stattfinden, für Clinton um Stimmen geworben, berichtet die «New York Times». «Ich finde ihre Überzeugung sehr bewegend und ihre Hartnäckigkeit verblüffend», lobt die 29-Jährige Clinton bei einem Auftritt in Iowa City. Die Schauspielerin war mit der TV-Serie «Girl» bekannt geworden und hatte sich schon in der Vergangenheit häufiger für Anliegen der demokratischen Partei eingesetzt.

    Geht für die Demokraten auf Stimmenfang: Lena Dunham. Foto: Justin Lane, epa/dpa
    Die US-Schauspielerin Lena Dunham setzt sich für die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton ein. Bislang habe sie unter anderem bei mehreren Auftritten in den Bundesstaaten New Hampshire und Iowa, wo demnächst die ersten Vorwahlen stattfinden, für Clinton um Stimmen geworben, berichtet die «New York Times». «Ich finde ihre Überzeugung sehr bewegend und ihre Hartnäckigkeit verblüffend», lobt die 29-Jährige Clinton bei einem Auftritt in Iowa City. Die Schauspielerin war mit der TV-Serie «Girl» bekannt geworden und hatte sich schon in der Vergangenheit häufiger für Anliegen der demokratischen Partei eingesetzt.

    «Mehr Steuern von Reichen», das verspricht die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton, wenn sie die anstehende Wahl gewinnt. Sie hat auch bereits konkrete Vorstellungen: Für Vermögende mit einem Einkommen von mehr als fünf Millionen Dollar im Jahr schlägt sie eine (zusätzliche) Abgabe von vier Prozent vor, erklärte sie während einer Wahlveranstaltung in Iowa. Diese Steuer würde demnach 0,02 Prozent der amerikanischen Bevölkerung betreffen und in der nächsten Dekade 150 Millionen Dollar in die Staatskassen spülen.

    Will von den reichsten Amerikanern mehr Steuern eintreiben: Hillary Clinton. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv
    «Mehr Steuern von Reichen», das verspricht die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton, wenn sie die anstehende Wahl gewinnt. Sie hat auch bereits konkrete Vorstellungen: Für Vermögende mit einem Einkommen von mehr als fünf Millionen Dollar im Jahr schlägt sie eine (zusätzliche) Abgabe von vier Prozent vor, erklärte sie während einer Wahlveranstaltung in Iowa. Diese Steuer würde demnach 0,02 Prozent der amerikanischen Bevölkerung betreffen und in der nächsten Dekade 150 Millionen Dollar in die Staatskassen spülen.

    Will von den reichsten Amerikanern mehr Steuern eintreiben: Hillary Clinton. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv
    US-Präsident Barack Obama hat in seiner siebten und letzten Rede zur Lage der Nation den Weg in die Zukunft Amerikas vorgezeichnet. Der gerechte Zugang zu Ressourcen für alle, die nachhaltige Nutzung von Technologien, eine führende aber nicht dominierende Rolle der US-Außenpolitik und Optimismus auch in der Politik seien die vier Grundpfeiler für eine erfolgreiche Zukunft. «Wir haben Fortschritte erzielt, aber wir müssen weitere machen», sagte vor beiden Kammern des US-Kongresses. Die US-Bürger wählen im November einen Nachfolger für Obama, der nach acht Amtsjahren aus dem Weißen Haus scheidet.

    Wie ist die Lage der Nation? «Sie ist stark»: Barack Obama. Foto: Evan Vucci/, ap/dpa
    US-Präsident Barack Obama hat in seiner siebten und letzten Rede zur Lage der Nation den Weg in die Zukunft Amerikas vorgezeichnet. Der gerechte Zugang zu Ressourcen für alle, die nachhaltige Nutzung von Technologien, eine führende aber nicht dominierende Rolle der US-Außenpolitik und Optimismus auch in der Politik seien die vier Grundpfeiler für eine erfolgreiche Zukunft. «Wir haben Fortschritte erzielt, aber wir müssen weitere machen», sagte vor beiden Kammern des US-Kongresses. Die US-Bürger wählen im November einen Nachfolger für Obama, der nach acht Amtsjahren aus dem Weißen Haus scheidet.

    Wie ist die Lage der Nation? «Sie ist stark»: Barack Obama. Foto: Evan Vucci/, ap/dpa
    Wegen schlechter Umfragewerte fliegen Senator Rand Paul und die Ex-Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina aus der ersten Reihe der nächsten republikanischen TV-Debatte. Der Sender Fox News, Gastgeber des nächsten Aufeinandertreffens der Kandidaten in South Carolina, versetzt die beiden in die Vorgruppe der Hauptdiskussion. Paul aber schmollt und sagt, er werde ganz sicher an nichts teilnehmen, was nicht erstrangig sei. Vorne stehen nun sieben Kandidaten: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio, Ben Carson, Chris Christie, Jeb Bush und John Kasich. Zweite Reihe: Fiorina, Mike Huckabee, Rick Santorum - und theoretisch Paul.

    Will nicht an der TV-Debatte teilnehmen: Rand Paul. Foto: Mike Nelson, epa/dpa/Archiv 
    Wegen schlechter Umfragewerte fliegen Senator Rand Paul und die Ex-Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina aus der ersten Reihe der nächsten republikanischen TV-Debatte. Der Sender Fox News, Gastgeber des nächsten Aufeinandertreffens der Kandidaten in South Carolina, versetzt die beiden in die Vorgruppe der Hauptdiskussion. Paul aber schmollt und sagt, er werde ganz sicher an nichts teilnehmen, was nicht erstrangig sei. Vorne stehen nun sieben Kandidaten: Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio, Ben Carson, Chris Christie, Jeb Bush und John Kasich. Zweite Reihe: Fiorina, Mike Huckabee, Rick Santorum - und theoretisch Paul.

    Will nicht an der TV-Debatte teilnehmen: Rand Paul. Foto: Mike Nelson, epa/dpa/Archiv 
    Donald Trump herrscht über ein Imperium, das er über Jahrzehnte aufgebaut hat. Sein Name ziert unter anderem Hotels, Golfanlagen, Flugzeuge, Bücher und ein Parfüm. Alles in allem werden ihm Werte von rund drei Milliarden Dollar zugeschrieben. Diese aber, so zitiert «Politico» einige Beraterfirmen, litten zunehmend unter Trumps Kampagne. Vor allem in der Einkommensklasse über 100.000 Dollar (pro Jahr) sei Trump wegen seiner Demagogie und seiner Beleidigungen regelrecht abgestürzt: Das Vertrauen in Erfolg und Beständigkeit der Marke Trump sei beschädigt. 

    Je höher das Einkommen von Konsumenten und Investoren, desto harscher fällt das Urteil über ihn aus: Donald Trump. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv
    Donald Trump herrscht über ein Imperium, das er über Jahrzehnte aufgebaut hat. Sein Name ziert unter anderem Hotels, Golfanlagen, Flugzeuge, Bücher und ein Parfüm. Alles in allem werden ihm Werte von rund drei Milliarden Dollar zugeschrieben. Diese aber, so zitiert «Politico» einige Beraterfirmen, litten zunehmend unter Trumps Kampagne. Vor allem in der Einkommensklasse über 100.000 Dollar (pro Jahr) sei Trump wegen seiner Demagogie und seiner Beleidigungen regelrecht abgestürzt: Das Vertrauen in Erfolg und Beständigkeit der Marke Trump sei beschädigt. 

    Je höher das Einkommen von Konsumenten und Investoren, desto harscher fällt das Urteil über ihn aus: Donald Trump. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv
    Jeb Bush, derzeit in den Umfragen dümpelnder Ex-Favorit der US-Republikaner im Kampf um die Kandidatur zum Präsidentenamt, versucht es jetzt über sein Aussehen. Was ihn von seinem Konkurrenten Chris Christie unterscheide? «Ich sehe wahrscheinlich besser aus», sagt er augenzwinkernd. Ob sich der Bruder von Ex-Präsident George W. Bush hinsichtlich seiner Außenwirkung nicht nur dem übergewichtigen Christie, sondern auch dem stets fantasievoll frisierten Baulöwen Donald Trump überlegen fühlt, sagte Jeb nicht. 

    «Ich sehe wahrscheinlich besser aus»: Jeb Bush. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
    Jeb Bush, derzeit in den Umfragen dümpelnder Ex-Favorit der US-Republikaner im Kampf um die Kandidatur zum Präsidentenamt, versucht es jetzt über sein Aussehen. Was ihn von seinem Konkurrenten Chris Christie unterscheide? «Ich sehe wahrscheinlich besser aus», sagt er augenzwinkernd. Ob sich der Bruder von Ex-Präsident George W. Bush hinsichtlich seiner Außenwirkung nicht nur dem übergewichtigen Christie, sondern auch dem stets fantasievoll frisierten Baulöwen Donald Trump überlegen fühlt, sagte Jeb nicht. 

    «Ich sehe wahrscheinlich besser aus»: Jeb Bush. Foto: Jim Lo Scalzo, epa/dpa/Archiv
    Die Präsidentschaftsbewerber der konservativen US-Republikaner haben sich bei ihrer vorletzten Fernsehdebatte vor der ersten Vorwahl am 1. Februar heftige Wortduelle geliefert. Das Feld der sieben Bewerber auf der Hauptbühne richtete außerdem scharfe Angriffe gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack ObamaIm Mittelpunkt stand der Streit zwischen dem New Yorker  Donald Trump und dem erzkonservativen Senator Ted Cruz aus Texas. Trump griff Cruz an, weil dieser in Kanada geboren wurde. Damit sei die US-Staatsbürgerschaft fraglich und folglich auch, ob er überhaupt kandidieren dürfe. Rechtlich gesehen ist dieser Vorwurf fragwürdig.

    Liegen beide in den Umfragen für die erste Vorwahl im Bundesstaat Iowa gleichauf an der Spitze: Donald Trump und Ted Cruz. Foto: Mike Nelson, epa/dpa
    Die Präsidentschaftsbewerber der konservativen US-Republikaner haben sich bei ihrer vorletzten Fernsehdebatte vor der ersten Vorwahl am 1. Februar heftige Wortduelle geliefert. Das Feld der sieben Bewerber auf der Hauptbühne richtete außerdem scharfe Angriffe gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack ObamaIm Mittelpunkt stand der Streit zwischen dem New Yorker  Donald Trump und dem erzkonservativen Senator Ted Cruz aus Texas. Trump griff Cruz an, weil dieser in Kanada geboren wurde. Damit sei die US-Staatsbürgerschaft fraglich und folglich auch, ob er überhaupt kandidieren dürfe. Rechtlich gesehen ist dieser Vorwurf fragwürdig.

    Liegen beide in den Umfragen für die erste Vorwahl im Bundesstaat Iowa gleichauf an der Spitze: Donald Trump und Ted Cruz. Foto: Mike Nelson, epa/dpa
    Neue Parodie auf Donald Trump: Versehen mit blonder Perücke und roter Krawatte, nimmt Basketball-Superstar Dirk Nowitzki den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber auf die Schippe. «Ich bin ein echter Amerikaner, vertraut mir», scherzt der Star der Dallas Mavericks. Und in Anlehnung an Gerüchte um ein Trump-Toupet: «Natürlich ist das mein echtes Haar». Der 50-sekündige Clip Nowitzkis soll bei Heimspielen der Mavericks in der Basketball-Profiliga NBA gezeigt werden. «Ich habe es beim Spiel gestern Abend gesehen und die ganze Zeit gelacht», schreibt ein Dallas-Fan auf Facebook. Ein anderer schrieb: «Endlich ein Kandidat, hinter dem wir alle stehen können. Go Dirk.»


    Neue Parodie auf Donald Trump: Versehen mit blonder Perücke und roter Krawatte, nimmt Basketball-Superstar Dirk Nowitzki den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber auf die Schippe. «Ich bin ein echter Amerikaner, vertraut mir», scherzt der Star der Dallas Mavericks. Und in Anlehnung an Gerüchte um ein Trump-Toupet: «Natürlich ist das mein echtes Haar». Der 50-sekündige Clip Nowitzkis soll bei Heimspielen der Mavericks in der Basketball-Profiliga NBA gezeigt werden. «Ich habe es beim Spiel gestern Abend gesehen und die ganze Zeit gelacht», schreibt ein Dallas-Fan auf Facebook. Ein anderer schrieb: «Endlich ein Kandidat, hinter dem wir alle stehen können. Go Dirk.»


    Will für die Demokraten ins Rennen gehen: Hillary Clinton. Foto: Justin Lane, epa/dpa/Archiv 
    Bei der letzten Fernsehdebatte vor der ersten Vorwahl haben sich die Bewerber der Demokraten heftige Wortgefechte geliefert. Ex-Außenministerin Hillary Clinton und ihr Kontrahent Bernie Sanders griffen in Charleston (South Carolina) mehrmals scharf an. Bislang waren die Debatten der Demokraten - im Gegensatz zu den konservativen Republikanern - recht friedlich verlaufen. Clinton warf dem Senator von Vermont etwa vor, zweimal für ein Gesetz gestimmt zu haben, das Waffenverkäufer vor Klagen schützt. Sanders entgegnete, Clintons Umgangston bei dem Thema sei unredlich. Er habe damals für das Gesetz gestimmt, weil es verhindere, dass die Besitzer von kleinen Waffengeschäften zur Rechenschaft gezogen werden, wenn jemand mit einer Waffe eine Straftat begehe, die sie legal verkauft hätten.
    Will für die Demokraten ins Rennen gehen: Hillary Clinton. Foto: Justin Lane, epa/dpa/Archiv 
    Bei der letzten Fernsehdebatte vor der ersten Vorwahl haben sich die Bewerber der Demokraten heftige Wortgefechte geliefert. Ex-Außenministerin Hillary Clinton und ihr Kontrahent Bernie Sanders griffen in Charleston (South Carolina) mehrmals scharf an. Bislang waren die Debatten der Demokraten - im Gegensatz zu den konservativen Republikanern - recht friedlich verlaufen. Clinton warf dem Senator von Vermont etwa vor, zweimal für ein Gesetz gestimmt zu haben, das Waffenverkäufer vor Klagen schützt. Sanders entgegnete, Clintons Umgangston bei dem Thema sei unredlich. Er habe damals für das Gesetz gestimmt, weil es verhindere, dass die Besitzer von kleinen Waffengeschäften zur Rechenschaft gezogen werden, wenn jemand mit einer Waffe eine Straftat begehe, die sie legal verkauft hätten.
    Der Wahlkampf ist in vollem Gange und der Ton wird schärfer. Jeb Bushrepublikanischer Präsidentschaftsbewerber, attackiert den in Umfragen führenden Rivalen Donald Trump. Bei einem spontanen Auftritt in Contoocook im US-Staat New Hampshire stellte er Trumps Erfahrung bei der Außenpolitik infrage und äußerte harsche Kritik an dessen Äußerungen über Frauen, Bürger lateinamerikanischer Herkunft und Behinderte.

    Ich muss mir das von der Seele reden: Donald Trump ist ein Trottel.
    Der Wahlkampf ist in vollem Gange und der Ton wird schärfer. Jeb Bushrepublikanischer Präsidentschaftsbewerber, attackiert den in Umfragen führenden Rivalen Donald Trump. Bei einem spontanen Auftritt in Contoocook im US-Staat New Hampshire stellte er Trumps Erfahrung bei der Außenpolitik infrage und äußerte harsche Kritik an dessen Äußerungen über Frauen, Bürger lateinamerikanischer Herkunft und Behinderte.

    Ich muss mir das von der Seele reden: Donald Trump ist ein Trottel.
    Sie nannten «Witzbold», «Hassprediger» und «gefährlichen Rassisten» - aber ein Einreiseverbot für Donald Trump haben die meisten Redner im britischen Parlament abgelehnt. Sie waren sich einig, dass Trumps Äußerungen zwar gefährlich und inhaltlich grundfalsch seien, aber ein Einreiseverbot die falsche Antwort sei. Verschiedene Redner begründeten das mit der Rede- und Meinungsfreiheit, mit der «Märtyrer-Rolle», die man Trump damit zuweise, oder mit der Möglichkeit, dass er tatsächlich US-Präsident werden könnte.

    Trump hatte mit seiner Forderung einen Aufschrei in Großbritannien provoziert. Verärgert hat er die Briten auch mit der Behauptung, Teile Londons seien so radikalisiert, dass Polizisten dort um ihr Leben fürchteten. Mehr als 575.000 Menschen hatten eine Online-Petition unterzeichnet, die ein Einreiseverbot für Trump fordert. Darüber können in Großbritannien aber nicht die Abgeordneten entscheiden, dies könnte nur die Regierung.

    Unschuldsengel? Eher nicht. Er hetzt seit Monaten gegen Muslime: Donald Trump. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv 
    Sie nannten «Witzbold», «Hassprediger» und «gefährlichen Rassisten» - aber ein Einreiseverbot für Donald Trump haben die meisten Redner im britischen Parlament abgelehnt. Sie waren sich einig, dass Trumps Äußerungen zwar gefährlich und inhaltlich grundfalsch seien, aber ein Einreiseverbot die falsche Antwort sei. Verschiedene Redner begründeten das mit der Rede- und Meinungsfreiheit, mit der «Märtyrer-Rolle», die man Trump damit zuweise, oder mit der Möglichkeit, dass er tatsächlich US-Präsident werden könnte.

    Trump hatte mit seiner Forderung einen Aufschrei in Großbritannien provoziert. Verärgert hat er die Briten auch mit der Behauptung, Teile Londons seien so radikalisiert, dass Polizisten dort um ihr Leben fürchteten. Mehr als 575.000 Menschen hatten eine Online-Petition unterzeichnet, die ein Einreiseverbot für Trump fordert. Darüber können in Großbritannien aber nicht die Abgeordneten entscheiden, dies könnte nur die Regierung.

    Unschuldsengel? Eher nicht. Er hetzt seit Monaten gegen Muslime: Donald Trump. Foto: Cj Gunther, epa/dpa/Archiv 
    Der Wahlkampf im Lager Hillary Clinton läuft auf Hochtouren: In knapp zwei Wochen wird es ernst - im Bundesstaat Iowa stehen die ersten Vorwahlen an. Grund genug für die Ex-Außenministerin in Toledo kräftig die Werbetrommel zu rühren. Umfragen prophezeien ihrem Gegner Bernie Sanders einen knappen Vorsprung. 

    Der Wahlkampf im Lager Hillary Clinton läuft auf Hochtouren: In knapp zwei Wochen wird es ernst - im Bundesstaat Iowa stehen die ersten Vorwahlen an. Grund genug für die Ex-Außenministerin in Toledo kräftig die Werbetrommel zu rühren. Umfragen prophezeien ihrem Gegner Bernie Sanders einen knappen Vorsprung. 

    Auftritt vom US-Republikaner Donald Trump in der Liberty University im US-Bundesstaat Virginia. Bei seinem Wahlkampfauftritt versprach er die Verteidigung des Christentums. Trump: «Wir werden das Christentum schützen», sagt er vor mehreren tausend Zuschauern. «Wenn Sie sich umschauen, was in der Welt passiert – schauen Sie nach Syrien, wenn Sie da Christ sind, hacken Sie Ihnen den Kopf ab.» Der umstrittene Milliardär präsentierte sich als «stolzer Protestant». Die Liberty University gilt als Bastion der Evangelikalen in Virginia.

    Thank you for a fabulous morning, Liberty University! Your support was incredible.
    von Donald J. Trump via Facebook
    Auftritt vom US-Republikaner Donald Trump in der Liberty University im US-Bundesstaat Virginia. Bei seinem Wahlkampfauftritt versprach er die Verteidigung des Christentums. Trump: «Wir werden das Christentum schützen», sagt er vor mehreren tausend Zuschauern. «Wenn Sie sich umschauen, was in der Welt passiert – schauen Sie nach Syrien, wenn Sie da Christ sind, hacken Sie Ihnen den Kopf ab.» Der umstrittene Milliardär präsentierte sich als «stolzer Protestant». Die Liberty University gilt als Bastion der Evangelikalen in Virginia.

    Thank you for a fabulous morning, Liberty University! Your support was incredible.
    von Donald J. Trump via Facebook
    Die US-amerikanische Menschenrechtskampagne HRC unterstützt Hillary Clinton als Kandidatin der Demokraten. «Sie hat uns beigestanden und nun sind wir dran. Ihr Kampf ist auch unser Kampf», kündigt die Organisation an.

    Die US-amerikanische Menschenrechtskampagne HRC unterstützt Hillary Clinton als Kandidatin der Demokraten. «Sie hat uns beigestanden und nun sind wir dran. Ihr Kampf ist auch unser Kampf», kündigt die Organisation an.

    Der umstrittene US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump bekommt Unterstützung von Sarah Palin, der Vorzeigefrau der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung. Die einstige Gouverneurin im US-Bundesstaat Alaska werde Wahlkampf für Trump machen, teilt das Wahlkampfteam des Immobilien-Moguls mit. Palin hatte 2008 an der Seite von John McCain für das Amt der Vizepräsidentin kandidiert, jedoch ohne Erfolg. Wiederholt hatte sie sich im Wahlkampf verbale Ausrutscher geleistet. Die Zusammenarbeit Trumps mit Palin wird als Versuch des New Yorkers gewertet, seinen bisher schärfsten innerparteilichen Widersacher Ted Cruz auszuschalten.

    Der umstrittene US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump bekommt Unterstützung von Sarah Palin, der Vorzeigefrau der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung. Die einstige Gouverneurin im US-Bundesstaat Alaska werde Wahlkampf für Trump machen, teilt das Wahlkampfteam des Immobilien-Moguls mit. Palin hatte 2008 an der Seite von John McCain für das Amt der Vizepräsidentin kandidiert, jedoch ohne Erfolg. Wiederholt hatte sie sich im Wahlkampf verbale Ausrutscher geleistet. Die Zusammenarbeit Trumps mit Palin wird als Versuch des New Yorkers gewertet, seinen bisher schärfsten innerparteilichen Widersacher Ted Cruz auszuschalten.

    Die künftige Zusammenarbeit von Sarah Palin und Donald Trump auch ein Thema der US-amerikanischen Tageszeitungen. Titelbild vom Boulevardblatt «New York Daily News»:


    Die künftige Zusammenarbeit von Sarah Palin und Donald Trump auch ein Thema der US-amerikanischen Tageszeitungen. Titelbild vom Boulevardblatt «New York Daily News»:


    Ein Jahr vor Amtsantritt des neuen Präsidenten beurteilen die US-Amerikaner das Feld der Kandidaten skeptisch. In einer Umfrage des Pew-Instituts erhielt kein einziger Kandidat eine Mehrheit auf die Frage: «Wäre dies ein guter oder großartiger Präsident?» In Bezug auf Donald Trump sagten nur 31 Prozent der Befragten, das könne zutreffen. Für mehr als die Hälfte wäre Trump ein schlechter oder furchtbarer Präsident. Schlechte Werte auch für Hillary Clinton: Gut oder großartig als Präsidentin fänden sie nur 35 Prozent der Befragten. 44 Prozent sehen das genau andersherum. Bei Bewerbern wie Bernie Sanders (Demokraten), Ted Cruz, Marco Rubio oder Jeb Bush (alle Republikaner) halten sich die Einschätzungen etwa die Waage.

    «Wäre dies ein guter oder großartiger Präsident?» - Mehr als die Hälfte der US-Amerikaner ist in Sachen Donald Trump anderer Meinung. Foto: Erik S. Lesser. epa/dpa 
    Ein Jahr vor Amtsantritt des neuen Präsidenten beurteilen die US-Amerikaner das Feld der Kandidaten skeptisch. In einer Umfrage des Pew-Instituts erhielt kein einziger Kandidat eine Mehrheit auf die Frage: «Wäre dies ein guter oder großartiger Präsident?» In Bezug auf Donald Trump sagten nur 31 Prozent der Befragten, das könne zutreffen. Für mehr als die Hälfte wäre Trump ein schlechter oder furchtbarer Präsident. Schlechte Werte auch für Hillary Clinton: Gut oder großartig als Präsidentin fänden sie nur 35 Prozent der Befragten. 44 Prozent sehen das genau andersherum. Bei Bewerbern wie Bernie Sanders (Demokraten), Ted Cruz, Marco Rubio oder Jeb Bush (alle Republikaner) halten sich die Einschätzungen etwa die Waage.

    «Wäre dies ein guter oder großartiger Präsident?» - Mehr als die Hälfte der US-Amerikaner ist in Sachen Donald Trump anderer Meinung. Foto: Erik S. Lesser. epa/dpa 
    Bernie Sanders vs Hillary Clinton: Einer Umfrage von CNN und WMUR zufolge, liegt der Senator aus Vermont im Bundesstaat New Hampshire (Vorwahl am 9. Februar) 27 Prozentpunkte vor der Ex-Außenministerin. In Iowa, wo am 1. Februar die erste Vorwahl stattfindet, liegt Sanders mit vier Prozentpunkten Rückstand dicht hinter Clinton ihr. Bei landesweiten Umfragen liegt Clinton bei den Demokraten mit etwa 51 zu 38 Prozent weiter in Führung.

    Bernie Sanders vs Hillary Clinton: Einer Umfrage von CNN und WMUR zufolge, liegt der Senator aus Vermont im Bundesstaat New Hampshire (Vorwahl am 9. Februar) 27 Prozentpunkte vor der Ex-Außenministerin. In Iowa, wo am 1. Februar die erste Vorwahl stattfindet, liegt Sanders mit vier Prozentpunkten Rückstand dicht hinter Clinton ihr. Bei landesweiten Umfragen liegt Clinton bei den Demokraten mit etwa 51 zu 38 Prozent weiter in Führung.

    Stand der Dinge bei den Republikanern kurz vor den ersten Vorwahlen: Im Bundesstaat Iowa könnte es spannend werden. Die Umfrageinstitute sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Donald Trump und seinem härtesten Verfolger Ted Cruz voraus. Im Bundesstaat New Hampshire liegt Trump laut einer Umfrage der Universität von New Hampshire mit 34 Prozent vorne. Weit dahinter kommt Cruz mit 14 Prozent, gefolgt von Marco Rubio und Jeb Bush (je 10 Prozent). In dieser Umfrage kommt John Kasich, Gouverneur von Ohio, nur auf 6 Prozent. In einer anderen schneidet er deutlich besser ab: In der Studie der American Research Group liegt Trump mit 27 Prozent vorne. Kasich belegt mit 20 Prozent den zweiten Platz.

    Liegt in den Umfragen weit zurück: Marco Rubio. Foto: Cj Gunther, epa/dpa 
    Stand der Dinge bei den Republikanern kurz vor den ersten Vorwahlen: Im Bundesstaat Iowa könnte es spannend werden. Die Umfrageinstitute sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Donald Trump und seinem härtesten Verfolger Ted Cruz voraus. Im Bundesstaat New Hampshire liegt Trump laut einer Umfrage der Universität von New Hampshire mit 34 Prozent vorne. Weit dahinter kommt Cruz mit 14 Prozent, gefolgt von Marco Rubio und Jeb Bush (je 10 Prozent). In dieser Umfrage kommt John Kasich, Gouverneur von Ohio, nur auf 6 Prozent. In einer anderen schneidet er deutlich besser ab: In der Studie der American Research Group liegt Trump mit 27 Prozent vorne. Kasich belegt mit 20 Prozent den zweiten Platz.

    Liegt in den Umfragen weit zurück: Marco Rubio. Foto: Cj Gunther, epa/dpa 
    Eine neu ins Leben gerufene Kampagne «Stop Hate – Dump Trump» (Stoppt den Hass – lasst Trump fallen) soll den republikanischen Kandidaten Donald Trump als US-Präsident verhindern. Untersützt wird die Initiative von prominenten Schauspielern,  Schriftstellern und Intellektuellen. «Wir denken, dass Trump eine grosse Bedrohung ist für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, Gleichheit und das Wohl unseres Landes und all seiner Bewohner», heißt es in einer Erklärung.

    Auch Mitglied der Kampagne «Stop Hate - Dump Trump»: Hollywoodstar Jane Fonda. Foto: Peter Foley, epa/dpa/Archiv
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